Ein amerikanisches Start-up hat ein ziemlich cleveres Elektro-SUV angekündigt. Wir würden eins nehmen ...

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Als Champagnermarke kennt ihr Bollinger vielleicht, doch seit 2014 gibt es auch eine Autofirma die so heißt. Nun stellen die US-Amerikaner ihr erstes Modell vor: ein elektrisch angetriebenes SUV im schlichten Retro-Look ...

Klare, einfache Formen und rechte Winkel bestimmen das Design des B1, dazu kommt eine Lackierung in unauffälligem Graubraun. Auf den ersten Blick erinnert der B1 an den Land Rover Defender. Doch ist er nur 3,81 Meter lang, also etwa so groß wie ein Mini Dreitürer. Die Breite liegt bei stolzen 1,94 Meter, die Höhe bei 1,87 Meter.

Beeindruckend sind auch die Geländeeigenschaften (Rampenwinkel 33 Grad, Böschungswinkel 56 Grad vorn und 53 Grad hinten). Die Bodenfreiheit ist durch die hydropneumatische Federung zwischen 25 und 50 Zentimeter verstellbar.

Jetzt wird es noch spannender: Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor pro Achse, wodurch sich ein Allradantrieb ergibt. Das maximale Drehmoment von 640 Newtonmeter wird euch Offroad-Freunden ebenfalls zupasskommen.

Auch auf der Straße soll der B1 Außergewöhnliches leisten: Die 367 PS ermöglichen einen Normsprint in rund 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 204 km/h.

Bei der Reichweite kann Bollinger nicht mit Tesla mithalten: Je nach gewähltem Akkupaket (60 oder 100 Kilowattstunden) liegt sie bei 190 Kilometer oder 320 Kilometer. Aufgeladen wird an einer normalen 110- oder 220-Volt-Steckdose oder per CHAdeMO-Schnelllade-Protokoll.

Als Benutzer hat Bollinger die „rauen Outdoor-Typen“ unter euch im Sinn. Vier von euch können auf den schwarzen Ledersitzen des B1 Platz nehmen. Praktischerweise lässt sich der Dreck im Innenraum einfach mit dem Schlauch herausspritzen – sogar die Instrumente halten das aus. Sie bestehen aus vier schlichten Uhren mit Chromrand und Schwarzweiß-Optik. Sehr ungewöhnlich für ein Elektroauto (und wohl eher überflüssig) ist der Drehzahlmesser, der die durchschnittliche Tourenanzahl der beiden E-Motoren zeigt. Dazu gibt es ein spartanisch aussehendes, aber lederbespanntes Lenkrad. In der Mitte des Armaturenbretts ist kein Touchscreen, sondern ein bescheidenes Radio mit kleinen Digitalanzeigen untergebracht.

Für ein Elektroauto ist der B1 mit knapp 1,8 Tonnen Gewicht recht leicht, die Zuladung liegt bei schier unglaublichen 2,8 Tonnen. Ungewöhnlich sind auch die Lademöglichkeiten. Die beiden hinteren Sitze lassen sich an die Außenwände hochklappen. Durch Klappen im Armaturenbrett sowie an der Front und durch die Heckklappe im Pick-up-Stil könntet ihr lange Bretter von ganz vorne bis ganz hinten (und darüber hinaus) durchladen.

Derzeit befindet sich das Auto im Zustand eines funktionstüchtigen Prototypen. Gefertigt werden soll es nach dem Kuckucksprinzip – von anderen US-Fahrzeugherstellern. Wenn die Gespräche mit diesen abgeschlossen sind, sollen die Auslieferungen nach 19 Monaten beginnen – vor Mitte 2019 wird das also nichts.

Preis und Produktionszahlen sollen noch im Jahr 2017 bekannt gegeben werden. Wer will, kann sich schon jetzt auf der Bollinger-Website registrieren lassen. Ab Anfang 2018 könnt ihr den B1 dann gegen 1.000 Dollar Anzahlung bestellen.

Autor: Stefan Leichsenring/Manuel Lehbrink

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