Namen können sie bei Shelby: Der Shelby 1000 ist zurück, um sehr viel Gummi auf Dragstrips und Rennstrecken abzulegen

Shelby Mustang 1000 2017  01

“Second place is first loser”, erklärt man freimütig bei Shelby, “und wir bleiben doch gerne ganz vorn.” Mit solchen Aussagen kann man noch was anfangen. Und diese unbarmherzige Philosophie gipfelt in der Widerauferstehung des Shelby 1000, einem 1000-PS-Ford-Mustang-GT, der auf der diesjährigen SEMA in Las Vegas enthüllt wurde.

Yap. Eintausend Pferde. Der langjährige Ford Tuner Shelby hievt auch das kürzlich geliftete Pony Car auf ein sehr beängstigendes Level. Dafür fliegt zuallererst der serienmäßige 5,0-Liter-V8 raus. Er wird durch einen 5,2-Liter-Kompressor-V8 mit “den allerallerbesten Innereien” ersetzt.

Unter anderem dabei: Zylinderköpfe vom Mustang GT350 und ein 4,5-Liter-Whipple-Kompressor. Außerdem hat Shelby vorne wie hinten für mehr Spur gesorgt, ein komplett einstellbares Gewindefahrwerk verbaut, monströse Brembo-Bremsen und breitere Räder montiert sowie ungefähr alles verstärkt, was irgendwie mit Achsen, Aufnahmen, Schrauben, Bolzen etc. zu tun hat.

Euch dürfte ebenfalls aufgefallen sein, dass der Shelby 1000 ziemlich anders aussieht. Das liegt daran, dass nicht mehr viele Original-Karosserieteile über sind. Neue Front, neue Haube, neue Kotflügel, neue Seitenteile, neue Heckoptik … man könnte sich fast fragen, warum es als Basis unbedingt ein Mustang sein musste.

“Der alte Shelby 1000 (gebaut zwischen 2012 und 2014) basierte auf dem 5,8-Liter-GT500”, erklärt Shelby American. “Er war am besten auf dem Dragstrip aufgehoben.”

Dieses neue Auto, basierend auf einem 2018er-Mustang, “ist ein komplett anderes Auto, entwickelt als ultimativer Straßen- und Trackday-Krieger.” Und damit sei nicht nur brutaler Schub auf der Geraden gemeint, sondern ein echtes Rennstreckenauto, das sich vor den Besten nicht zu verstecken brauche.

Lediglich 50 Exemplare sollen pro Jahr entstehen, jedes davon wird im offiziellen Shelby-Register dokumentiert. Der Startpreis für das ganze Paket liegt bei 169.995 US-Dollar (circa 146.000 Euro). Der Mustang GT, der für den Umbau benötigt wird, ist da wohlgemerkt noch nicht dabei. Doch keine Sorge: Auch wenn das hier gezeigte SEMA-Concept auf dem 2018er-Mustang basiert, wird Shelby jeden GT ab 2015 zu einem Shelby 1000 machen. Na, Lust bekommen?

Autor: TopGear/Stefan Wagner

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