Es gibt jetzt eine Ken-Block-Style Rallye-Handbremse für den Focus RS. Grundgütiger …

Ford Performance Drift Stick 2017 01

Erst hat Ford seinem schnellsten Focus, dem 345 PS starken RS, einen Drift Mode geschenkt. Die Performance-Auto-Welt jubilierte und Youtube-Server wurden aufgestockt. In Erwartung zahlreicher Videos, die neu angeordnete Felswände und Straßenlaternen beinhalten.

Tja, nun haben wir einen Drift Stick. Er wird beschrieben als die „allerste, Rallye-inspirierte elektronische Handbremse, entwickelt und designed für den Focus RS und abgenommen von Rallye- und Stuntfahrer Ken Block“.

Wenn das nicht nach Ärger riecht, dann wissen wir auch nicht. Ford sagt, der schicke Hebel wäre nur für den Rennstreckenbetrieb, aber das sagen sie von ihrem Drift Mode auch.

Natürlich ist das Potenzial für Spaß kaum noch messbar. Der Drift Stick ist das Endprodukt von etwas, das man „Project Wicked Stick“ getauft hat (ja, wirklich). Ein Ableger der Drift-Mode-Entwicklung.

Der wundervolle Alu-Hebel neben der eigentlichen Handbremse sperrt die Hinterräder, um Drifts einzuleiten. Das Erlebnis sei „sehr ähnlich“ zu dem in einem Rallye-Auto, sagt Ford. In einem Straßenauto. Das relativ bezahlbar ist.

„Ich denke es ist wirklich cool, dass Ford Performance Kunden eine Möglichkeit bietet, große Driftwinkel im Focus RS zu kreieren“, sagt Ken Block. „So macht das Auto definitiv noch mehr Spaß zu fahren.“

Die heroischen Einlagen in Blocks Gymkhana-Videos werden mit einer hydraulischen Handbremse produziert. Die substanziellen Modifikationen, die dafür nötig gewesen wären, machten eine elektronische Lösung für die Serienproduktion letztlich deutlich effektiver.

An bereits existierenden Focus RS kann das System problemlos nachgerüstet werden. Der fette Haken daran: Ihr solltet tunlichst in den USA oder Kanada leben. Der Drift Stick kostet 999 US-Dollar, also etwa 860 Euro. Es muss nicht geschweißt oder gebohrt werden und die Garantie bleibt ebenfalls erhalten.

Wenn ihr das Ding jetzt (verständlicherweise) unbedingt haben wollt, dann macht bitte nicht uns wahnsinnig, sondern die lieben Menschen bei Ford Europa.

Autor: Stefan Wagner

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