Erschreckend schneller und opulenter Mercedes ist jetzt noch viel schneller und opulenter

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„Tapferkeit und Edelmut vergranden auch den kleinsten Wicht zum Helden“. Diese überaus weisen Worte entstammen den Simpsons und siehe da, sie können auch hier Anwendung finden. Zumindest, wenn man mit tapfer und edel zwei gigantöse Turbolader meint. Und mit dem „kleinsten Wicht“ die größte und luxuriöseste Mercedes-Maybach-S-Klasse, die man derzeit für Geld bekommt.

Grüßt also mit uns den vergrandeten Brabus 900, ein 2,8-Tonnen-Monster, das in der Lage ist, seinen wuchtigen Leib auf mehr als 350 km/h zu beschleunigen.

Wir starten mit dem oft und erfolgreich erprobten Brabus-Mittel der Hubraumvergrößerung. Der „Standard“-6,0-Liter-V12 des Maybach wird also auf 6,3 Liter aufgebohrt. Dazu gibt es eine aus dem Vollen gefräste Spezialkurbelwelle mit längerem Hub, neue Pleuel und Schmiedekolben mit größerem Durchmesser sowie vergrößerte Zylinderbohrungen.

Dann kommen die Turbos. Große Turbos. Turbos mit größerer Verdichtereinheit und Turbine, die mit speziellen Auspuffkrümmern an den V12 adaptiert werden. Dazu gibt es massivere 80-Millimeter-Downpipes, neue Metallkats und eine Edelstahl-Klappenauspuffanlage.

Für noch mehr Luft sorgt ein neues Carbon-Ansaugmodul, das direkt vom neuen Kühlergrill aus über eine Luftführung in der Motorhaube beatmet wird. All das sorgt in Verbindung mit der neu abgestimmten Motorelektronik für angsteinflößende 900 PS und 1500 (!) Newtonmeter Drehmoment. Die 0-100-km/h-Zeit sinkt – und bitte immer daran denken, dass es sich hier um ein fast drei Tonnen schweres Auto handelt – auf 3,7 Sekunden.

Zum brachialen Motorumbau gönnt Brabus dem Maybach S650 einige Aero-Änderungen aus Carbon: einen neuen Frontspoiler und eine Stoßstange mit größeren Lufteinlässen sowie einen neuen Heckstoßfänger und einen Diffusor. Hier sitzt der Brabus 900 auf geschmiedeten 21- und 22-Zöllern. Ihr kriegt auch kleinere Räder, aber wer so weit gekommen ist, fragt wohl kaum nach kleineren Rädern.

Ein Tieferlegungsmodul für die Luftfederung bringt den Brabus-Maybach 15 Millimeter näher an den Boden und im Innenraum geht im Prinzip alles, was euer kleines Herzchen begehrt. Was ihr auf den Fotos seht, zeigt im Prinzip, was alles geht, wenn alles gehen darf: Sitzperforationen für optimale Ventilation (recht schicklich bei 900 PS), ein Lederboden mit durchgängiger Steppung, ein Sternenhimmel mit Glasfaser-Lichtleitern, Tische, Microsoft Surface-4-Pro-Tablets, ein 3,5-Zoll-Screen in der Armlehne zwischen den Rücksitzen …

All das ist ziemlich teuer, kein Zweifel. Wie teuer genau, wissen wir leider nicht. Allerdings könnt ihr ein komplettes Auto ordern oder euren Maybach S650 zu Brabus schicken und ihn dort aufmöbeln lassen.

Interesse, irgendwer?

Autor: Stefan Wagner

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