Gelegentlich haut Mazda beim Design so richtig auf den Putz. So auch aktuell auf der Tokyo Motor Show. Mit dem Vision Coupé teasern die Japaner Form und Linienführung kommender Modelle.

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Das Highlight der Tokyo Motor Show ist leicht zu finden. Mazdas grauer Star, das Vision Coupé, könnte auch von jemandem mit grauem Star auf den ersten Blick entdeckt werden. Sorry, für dieses klägliche Wortspiel. Aber mal im Ernst: die viertürige Limousine sieht verdammt hübsch aus.

Was es genau mit der Studie auf sich hat und was unter der Haube steckt, will Mazda-Designchef Ikuo Maeda nicht preisgeben. Im Prinzip handelt es sich beim Vision Coupé um das viertürige Pendant zur Studie RX-Vision. Die beeindruckte schon vor zwei Jahren auf der Tokyo Motor Show.

Folgendes ließ sich Maeda-san dann doch entlocken: Zuallererst arbeite man für die kommende Generation von Mazda-Fahrzeugen an einem Look, der noch eleganter sei als alles Bisherige. Die viertürige Studie ist ein Ausblick darauf, der Zusatz "Coupé" verweist auf Mazda-Legenden wie den Luce von 1969 mit Wankelmotor. Auffallend sind zudem die lange Motorhaube, ähnlich wie beim RX-Concept, und die ausgeprägten Radhäuser. Hinzu kommt eine weit zurückgesetzte Kabine. Unnötiges wurde einfach weggelassen.

Das zeigt sich besonders im Cockpit. Im holzgetäfelten Mitteltunnel steckt ein kurzer Schalthebel, das Dreispeichenlenkrad und die Rundinstrumente erinnern an italienische Limousinen der 1960er-Jahre. Displays gibt es zwar auch, aber sie bauen sich nicht großflächig vor dem Fahrer auf. Stattdessen wachen sie nur nach Berührung der Mittelkonsole auf. Oder laut Mazda: Wie ein Jockey, der den Nacken seines Pferdes streichelt.

Ob wir zukünftig auch Serienversionen streicheln werden, ist noch unklar. Denkbar erscheint aber, dass der kommende Mazda 6 Teile des Designs übernimmt.

 

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